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VSG - 1:3 - TSV Burladingen (25:19 20:25 20:25 17:25)
VSG - 1:3 - TSV G.A. Stuttgart (23:25 25:16 15:25 16:25)

Wieder mal eine verpasste Chance für die Damen 1 beim TSV Burladingen am letzten Samstag. Wieder ein eigentlich recht guter Start, wieder eine Flaute zwischendurch - wieder der Einbruch.

Kommt euch bekannt vor? Ja? Das könnte möglicherweise daran liegen, dass sich der Verlauf des letzten Spieltagswochenendes wieder einmal schön nahtlos in die Serie der bisherigen Spiele einreiht. Vor allem der Ablauf des Spiels gegen Burladingen lässt sich eigentlich nochmal ganz gut im Bericht des Spiels gegen Backnang nachlesen. Selbst die Punkte waren fast identisch. Daher sparen wir uns hier mal das Copy & Paste und gehen direkt zum nächsten Spiel über.

Denn das vergangene Wochenende lieferte nicht nur eine tolle Doppelchance auf bitter notwendige und längst überfällige Punkte für den Tabellenplatz (aber auch fürs Ego wäre es gar nicht so übel) sondern auch eine doppelte Niederlage. Wuhu!

Keine 17 Stunden nach dem letzten Spiel ging es am Sonntagmorgen zuhause in der Albgauhalle auch schon weiter.
Hier lief es allerdings etwas anders, weil: keine großen Erwartungen. Auf beiden Seiten. Durch die aktuelle Positionierung des Gegners aus Stuttgart irgendwo an der Tabellenspitze und eine dezente Schlappheit vom Vortag waren an sich keine großen Ziele an einen überragend hohen Sieg gesetzt. Gewinnen, klar, warum nicht, aber wenn dann eher nicht mit utopischem Abstand. Also etwas weniger Druck und eine leicht entspanntere Haltung.
Hat sich auch der Gegner so oder so ähnlich gedacht und die Positionen eher mit der Zweitbesetzung als mit der Stamm-6 belegt - und dabei nicht mit unserer Zen-ähnlichen Ausgeglichenheit auf der anderen Seite gerechnet. Die führte uns dann einigermaßen beschwingt durch den ersten Satz, der zwar noch nicht für uns entschieden werden konnte, aber zumindest schwammen wir mit den Stuttgartern auf derselben Welle und gaben uns trotz Altlasten vom Spiel davor auch nur ganz knapp mit 23:25 geschlagen.

Dann ging es aber los. Die Annahme war solide, die Aufschläge druckvoller, der Block gleich einem Betonwall, das Zuspiel präzise, die Angriffe effektiv, die Unterstützung von der Tribüne großartig und die Trommler unermüdlich. Die Führung war ziemlich schnell und ziemlich deutlich da und die Gegner waren dann tatsächlich auch ein paar Mal genötigt, auf ihre Stammspieler zuzugreifen. Der zweite Satz ging dann doch ein kleines bisschen überragend mit 25:16 an uns. Man wächst also mit seinen Herausforderungen und so war das vermutlich eine der besten Leistungen, die wir bisher in dieser Saison abgeliefert haben (kleines Lob vom Schiedsgericht: “Langsam wirds!”).

Naja und der Rest war dann wieder wie immer.

Trotzdem also auf jeden Fall noch Luft nach oben! Langsam schlagen wir auch höhere Wellen; vielleicht schwappen sie ja beim nächsten Spiel über und schwemmen diesmal ein paar Punkte mit an. Am Samstag den 9.12. wieder zuhause in der Albgauhalle diesmal gegen den Förderverein Tübinger Modell (aktuell Tabellendritter, also wieder eine Herausforderung) fast zur Primetime um 19:30 Uhr. Kommt vorbei!

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Mit an Bord des sinkenden Schiffs waren:
Zuspiel: Julia G., (Hannah)
Mitte: Nadine K., Kerstin, Sandy
Außen: Nadine W., Nadine T., Kate, Saskia
Diagonal: Hannah, (Nadine W.)
Libero: Bastienne
Coach: Daniel Weber
Co-Coach: M. Tacke