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Es wagte vor dem Spiel ja keiner so richtig auszusprechen, doch an diesem Wochenende gab es eigentlich nur ein Ziel: drei Punkte. Hatte man sich in der letzten Woche noch unter Wert verkauft, sollte an diesem Heimspieltag endlich bewiesen werden, dass man in der neuen Liga doch deutlich besser mitmischen kann. Mit Erfolg. Um 20:45 schwebte freudige Erleichterung durch die Albgauhalle. Offensichtlich hatte Trainerin Ana Skrenkovic die richtigen Methoden gefunden, um ihre Mannschaft aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die ersten, noch dazu makellosen, drei Punkte bleiben bei der VSG. (Endergebnis: VSG – TG Biberach 3:0 (25:13, 25:21, 25:22)

Man könnte nun nach kleinen Fehlern suchen, nach Ungenauigkeiten in der Annahme oder wackelnden Krönchen im Aufschlag. Doch eigentlich saßen sie an diesem Spieltag einfach sicher und aufrecht auf dem Kopf, die Krönchen. Bereits im ersten Satz war den Spielerinnen um Kapitänin Saskia Seiwert anzumerken, dass sie an diesem Tag keine Punkte abgeben wollten. Gelang eine Aktion einmal nicht ganz wie geplant, glichen die anderen fünf Spielerinnen auf dem Feld das Ganze wieder aus. 25:13 war das Ergebnis dieses unbestritten gelungenen Spielauftaktes.

Vielleicht war man dann kurz etwas überwältigt von der positiven Wendung im Vergleich zum letzten Wochenende und auch von der lauten, begeisternden Unterstützung von den Tribünenrängen. Vielleicht musste man auch einfach einmal durchatmen. Jedenfalls gelang der Start in den zweiten Satz nicht ganz so fehlerfrei wie der vorangegangene aufgehört hatte. Doch wie bereits gesagt, das Trainerteam hatte zwischenzeitlich wieder herausgefunden, welche Rockzipfel sie bei der Mannschaft geradeziehen müssen, um die Gelassenheit zurück auf das Feld zu holen. Das Ergebnis wurde etwas knapper, die Schlossmauern aber sicher verteidigt. 25:21.

Wer den bisherigen Saisonverlauf verfolgt hat, weißwohl, was nun auf gar keinen Fall passieren sollte. Doch nach 25 Minuten war die Freude riesengroß. Auch wenn es noch einmal kurz gefährlich wurde – die Abwehr wollte sich nicht wieder schlafen legen und Zuspielerin Gloria Heller behielt einen kühlen Kopf. Der gegnerische Block wurde zum Laufen gebracht, die daraus entstandenen Lücken im gegnerischen Feld genutzt. Bis hin zum krönenden Abschluss, als Mittelblockerin Sandra Przybulewska den letzten Ball fernab von allen gegnerischen Fingerspitzen im gegnerische Feld zu Boden brachte – und das ganz ohne High Heels. 25:22. Drei Punkte. Endlich. Mehr gibt es zu diesem erfolgreichen Spieltag wohl nicht mehr zu sagen. Außer ein riesiges Dankeschön an alle Zuschauer und Helfer, die einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass die Mannschaft zu keiner Zeit die Köpfe neigen ließ. Über eine Wiederholung dessen würde sie sich beim nächsten Heimspiel am 26.11.2016 um 19:30 sehr freuen. Zuvor steht jedoch noch eine Auswärtsfahrt an. Am kommenden Samstag treten die Damen der VSG beim SV Fellbach an.

Für die VSG gespielt haben:
Zuspiel: Julia Gramke, Gloria Heller
Diagonal: Nadine Kernchen, Tanita Witt
Mitte: Sandra Przybulewska, Corinna Schiefer
Außen: Saskia Seiwert, Nadine Tacke
Libera: Lisa Weiß
Coach: Ana S. Skrenkovic
Co-Coach: Matthias Tacke
Hofmusikanten: Dominic Wagner, Chris XY

Am letzten Samstag reisten die Mädels der VSG in fast voller Besetzung zum VfR Umkirch. Mit dem Hintergedanken an das letzte Heimspiel, das knapp 2:3 abgegeben wurde, wussten die Damen nicht so recht, was sie erwartete. In den folgenden 70 Spielminuten fehlte der Mannschaft von Ettlingen/Rüppurr dann durchweg die Konzentration und Sicherheit, sodass sie ohne Satzgewinn wieder die Heimreise antreten mussten.

Der erste Satz war nicht sehr vielversprechend. Gleich zu Beginn wurde die Mannschaft mit platzierten Aufschlägen unter Druck gesetzt - Rückstand 2:9. Durch das eher langsame Spiel machten sie es dem Gegner einfach, einen sauberen Block zu stellen, der immer wieder Angriffe von Ettlingen/Rüppurr abgriff. Selbst geschuldet ging der Satz eindeutig an die Gastgeber 13:25.
Im zweiten Satz steigerte sich die Mannschaft etwas. Bis zum Punktestand von 11:12 war die VSG der VfR dicht auf den Fersen. Einige Aufschlagfehler auf VSG-Seite und ein durchgehend starkes Spiel der Heimmannschaft setzten dem jedoch bald ein Ende und führten zur nächsten Satzabgabe (19:25). Im dritten Durchgang kam ein bisschen mehr Frische und Optimismus in die Mannschaft. Zu Beginn sah es wie im vorherigen Satz auch gut aus. Clever platzierte Angriffe von Mannschaftskapitän Saskia Seiwert und schöne Abwehraktionen von Diagonalangreiferin Tanita Witt brachten der VSG immer wieder ein paar Lichtblicke. Doch am Ende waren es zu wenige, um eine Gefahr darzustellen. So endete der letzte Satz 15:25 und das Spiel geht eindeutig und verdient 0:3 an VfR Umkirch.

Die nächste Gelegenheit zu glänzen ist vor heimischen Publikum am nächsten Samstag, den 12.11.2016 um 19:30 Uhr, gegen die TG Biberach. “Zuhause klappt’s irgendwie besser“ - Das liegt wohl an unseren tollen Fans, wir freuen uns auf Euch! Wer davor noch nichts vorhat, kann sich schon um 16 Uhr unsere Herren 1 anschauen, die gegen den VC Offenburg vorlegen.

Für die VSG haben gespielt:
Zuspiel: Gloria Heller
Diagonal: Nadine Kernchen, Tanita Witt
Außen: Saskia Seiwert, Nadine Tacke
Mitte: Cornelia Glitz, Sandra Przybulewski, Corinna Schiefer
Libero: Selin Saltuklar, Lisa Weiß
Coach: Ana Suzana Skrenkovic
Co-Coach: M. Tacke
Maskottchen: Mo

Am 22.10.2016 traten die Damen 1 der VSG Ettlingen/Rüppurr mit einem Kader von sieben Spielerinnen die weite Reise nach Burladingen in die Trigema Arena an. Nach einem Saisonstart mit 0 Punkten aus 3 Spielen stand nicht nur Trainerin Ana Skrenkovic in der Pflicht.

Die Karlsruherinnen begannen den ersten Satz - wie so oft in der Saison - eindrucksvoll. Mit viel Druck im Angriff und einer Aufschlagserie von Zuspielerin Gloria Heller (9 Punkte) setzten sich die Spielerinnen der VSG durch und punkteten fleißig (25:15).Allerdings kamen die Gegnerinnen besser ins Spiel und der zweite Satz ging daher mit 25:22 an den TSV Burladingen. 

Letzten Sonntag empfingen die Damen der VSG in ungewohnter Frühe die TSV G.A Stuttgart in der Albgauhalle. Zum zweiten Heimspiel wurde die Mannschaft von Kerstin Kirchgässner aus der  zweiten Mannschaft verstärkt, da Corinna Schiefer berufsbedingt passen musste.

Neben Themen wie „Prinzessinnen-Turnbeutel für alle!“ und „Was ist los mit dem Bierorakel?“, dürfte in dieser Woche wohl auch der Trainerposten der Regionalligamannschaft auf der Tagesordnung der Vorstandssitzung stehen. Im Hintergrund läuft bereits der Machtkampf zwischen den Co-Trainern D. Wagner und M. Tacke, die an Spieltagen keine Gelegenheit auslassen, sich als Trainer auszugeben. Das nächste Ligaspiel wird eventuell schon zeigen, wer sich am Ende das Krönchen aufsetzen darf.

Aber blicken wir zurück auf den letzten Samstag: Tübingen - 19:30 Uhr, Anpfiff zur Regionalligabegegnung VSG Ettlingen/Rüppurr gegen den FV Tübinger Modell.