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Nach unserem etwas gurkigen Start in die Saison wollten wir es diesmal besser machen und von Anfang an druckvoll aufspielen. Dass wir die Anweisungen von Coach Ana gewissenhaft umsetzen, zeigte schon der Start im 1. Satz: Super-Karen zauberte eine 5 Punkte Aufschlagserie aufs Feld und auch der Rest der Superhelden-Truppe konnte hulk-mäßig agieren: Durchsetzungsvermögen im Angriff, starke Blockarbeit und eine stabile Annahme bescherten uns nach 20 Minuten den ersten Satzgewinn. Dass dies aber kein Selbstläufer wird, mussten wir im 2. Satz erfahren, den wir mit 23:25 verloren. Sobald wir weniger Druck erzeugten, konnte der HTV mit seinem 12köpfigen Kader sein Spiel aufbauen. Im 3. Satz blieb das Spiel ausgeglichen, erst am Ende konnte sich der HTV mit 24:20 absetzen. Jetzt hieß es aber wirklich, Superkräfte auspacken! Super-Inka holte den Aufschlaghammer raus, zerlegte damit die Annahme, unsere Abwehr erlaubte keinem Ball den Bodenkontakt und der Angriff zielte laserartig ins gegnerische Feld. Endstand Satz 3: 26:24. Der Auftrag war klar – die 3 Punkte sollten auf unser Superhelden-Konto. Eine kleine Erinnerung im 4. Satz bei einer Auszeit  von 11:14, half uns, die Power auf 100% hochzufahren und den Satz 25:20 einzutüten. Kick Ass!!

An unserem ersten Heimspieltag am 04.11. freuen wir uns über Unterstützung! Ab 14 Uhr in der Eichelgartenhalle.

Für die VSG gespielt haben:
Außen: Inka, Irina
Mitte: Julia, Lari, Verena
Libera: Selin
Diagonal: Lisa, Nina
Zuspiel: Karen
Coach: Ana 

Mit Superhelden ist das so eine Sache: Eigentlich können sie alles, wirklich alles, wenn sie ihre Superkräfte auspacken. Blöd nur, wenn die Superkräfte auf sich warten lassen... So oder so ähnlich ging es uns zum Saisonauftakt gegen den SSC Karlsruhe.

Sechs Monate und fünf Tage nach dem letzten Spieltag traten wir mit einer neu zusammen gewürfelten Superhelden-Truppe direkt gegen den Oberliga-Absteiger an. Von unseren Superkräften war allerdings nicht viel zu sehen – stattdessen zu wenig Druck im Aufschlag, fehlende Konsequenz im Angriff und Unsicherheiten im Zuspiel. Am Ende standen drei klar verlorene Sätze und null Punkte auf unserem Superhelden-Konto.

Aber wie das bei Superhelden eben so ist: Sie brauchen halt manchmal etwas, um ihre Superkräfte zu entfalten. Und die Saison hat ja gerade erst angefangen! In diesem Sinne: „Kick Ass!!“ – weiter geht’s am 14. Oktober in Heidelberg.

Kennt ihr noch den Pummelschmetterling?

Er ist wieder da! In seiner ganzen Pracht - und noch viel dicker!

Kurz nach der Winterpause ging es also in das zweite Spiel der Rückrunde. Allerdings gleich mal mit personellen Ausfällen, da wir ab hier verletzungsbedingt auf Zuspiel-Julia und Diagonal-Nina verzichten mussten.

Trotz dessen klappte es gleich zu Anfang erstmal erstaunlich gut im ersten Spiel gegen den Heidelberger TV. Die 2:0-Führung war ziemlich schnell und souverän gesichert, alles saß das wo es sollte und der Spielverlauf sah eigentlich recht deutlich nach einem sauberen 3:0 aus.

Naja und dann kam der vermeintlich obligatorische Sinkflug. Satz 3 und 4 haben wir viel zu hübsch verpackt an die Gegner verschenkt, obwohl der 3. doch eigentlich schon uns gehörte, leiteten damit dann aber ein 5-Satz-Spiel ein. Man braucht ja auch ein bisschen Anspannung und Druck, damit das Ganze erst richtig Spaß macht (nicht). Im 5. Satz hatten wir dann aber auch schon wieder genug Nervenkitzel und brachten es deutlich würdevoller und viel mehr unserer eigentlichen Leistung entsprechend zu Ende. Nicht ganz elegant also, aber auf jeden Fall haben wir wieder die Kurve gekriegt und uns die 2 Punkte geholt.

 

Deutlich weniger schmerzhaft verlief das darauffolgende Spiel gegen den VCO Rhein Neckar. Ohne viele Worte und gegnerische Punkte holten wir uns ganz unspektakulär aber  unanfechtbar 3-Punkte und endlich mal wieder ein glattes 3:0!

 

Nach dem letzten Auftrieb und der scheinbaren Wiederkehr der Hinrunden-Anmut kam dann schließlich doch wieder eine Bauchlandung des etwas dicklichen, halb eleganten Schmetterlings dazwischen. Die Mannheimer, die uns in der Hinrunde schon einen Strich durch unsere Siegesserie gemacht hatten, wollten es uns auch diesmal nicht einfacher machen. Oder wir es uns selbst nicht, denn eigentlich war der Leistungsunterschied nicht besonders markant. Die Aufschläge waren gut bezwingbar, die Angriffe nur vereinzelt wirklich einschlagend. Trotzdem hat uns immer wieder die letzte Konsequenz gefehlt; zu wenig Durchsetzungskraft im Angriff, zu viele Unsicherheiten auf dem Feld und zu viele Eigenfehler. Dadurch war der gesamte Spielverlauf ein stetiges Auf und Ab, Hoch- und Tieflagen und ein dauernder Wechsel zwischen den Extremen, was sich dann auch entsprechend in den Punkteverhältnissen (aber so gar nicht in unseren eigentlichen Möglichkeiten) widergespiegelt hat. Enorme Flauten folgten auf klare Führungen und umgekehrt. Am Ende hat es so natürlich nicht gereicht und der Sieg ging damit wohlverdient nicht an uns.

Aber auch ein Pummelschmetterling rafft sich wieder auf! Weiter gehts am 12.03. mit unserem Heimspiel und wir wollen unbedingt die 6 Punkte! Sollen sie nur kommen!

 

VSG - 3:2 - Heidelberger TV 2 (25:18 25:16 18:25 13:25 15:6)

VSG - 3:0 - VC Olympia Rhein-Neckar (25:11 25:13 25:12)

VSG - 1:3 - ASC MA-Feudenheim (15:25 25:22 12:25 23:25)

Eigentlich liefert der Rückblick auf unseren letzten Spieltag der Saison nochmal ein schönes Gesamtbild auf die ganzen Aufs und Abs und Stolpersteine, die uns diese Saison immer mal wieder in die Quere gekommen sind und unser (vielleicht etwas zu wenig bescheidenes) Aufstiegsziel gegen Ende doch etwas gehemmt haben. Nach Pleiten, Pech und tatsächlichen Pannen lieferte der Einstieg in den finalen Spieltag eigentlich erstmal keine rosigen Aussichten. Nach einem Crash auf der Hinfahrt (zum Glück ohne Personenschaden) nach Ladenburg sah es zunächst schlecht für einen pünktlichen Spielbeginn aus. Nur die Hälfte von uns (und davon 3 Zuspieler - Luxusprobleme) war rechtzeitig vor Ort und leider kam von der Heimmannschaft auch nur wenig Verständnis und sportliches Entgegenkommen. Ein Spieltausch kam also nicht in Frage und damit musste das Spiel dann zwar pünktlich und vollzählig, aber nicht ganz so aufgewärmt wie sonst beginnen. Angestachelt von allen Widerständen, der Ungerechtigkeit und dem ganzen actiongeladenen Adrenalin hat der Ehrgeiz (und vielleicht auch ein bisschen die Rachegelüste) dann aber auch ganz schnell mal godzillagleiche Ausmaße erreicht! Entsprechend wurde der Gegner aus Ladenburg dann auch ganz sauber mit einem 3:0 eingestampft und, da man frisch Gelerntes ja auch gleich anwenden soll, gemäß den erworbenen streetskills aus der davor durchgeführten Übung beim Boxauto fahren einfach vom Platz gerammt. Alles Wichtige lernt man wohl doch auf der Straße. Ein gelungener Abschied aus der Saison also, der uns als Dritten von oben in der Tabelle platziert. Damit ist der Traum vom Aufstieg zwar nicht ganz in Erfüllung gegangen, ist aber für dieses Jahr mit dem ganzen Gestolpere, Hingefalle, Bändergereiße, Autogeramme, Schattengeboxe, Schmetterlingsgeflattere und Rollengetausche ein zufriedenstellendes Ergebnis mit Aussicht auf viel, viel mehr. Das Projekt Oberliga 2017/18 kann kommen!

Hässlich aber erfolgreich - schön waren die vergangenen zwei Spieltage ja nicht gerade, wenn auch nicht erfolglos. Aus drei Spielen haben wir immerhin 6 gute Punkte rausgeholt, nur war die gewohnte Anmut (wie man sie ja sonst von uns kennt) nicht so ganz zufriedenstellend.
Aber fangen wir von vorne an.
Alles fing an mit einem Spiel. Einem recht hässlichen Spiel. Das Spiel war so hässlich, dass es tief im Schatten der anderen Spiele stand und ein bisschen von ihnen gehänselt wurde. Was die anderen Spiele aber nicht wussten (und zwischenzeitlich auch die Spieler, die Trainer und die Zuschauer anzweifelten), war, dass aus dem hässlichen Entlein am Ende ein 3-Punkte-Schwan werden sollte. Zwar ein immer noch etwas hässlicher Schwan, aber immerhin ein Schwan. Das Ganze trug sich in Bühl zu und wer das Hinspiel verfolgt hat, hätte zurecht ein schnelles, sauberes 3:0 erwartet. Kurz gesagt: ist nicht passiert. In seiner ersten Phase blühte das Spiel noch auf und es sah aus, als würde es ein wunderschöner, ausgewachsener, vollendeter und angemessener Sieg werden, war dann hinten raus nach dem ersten Satz aber ziemlich holprig.
Völlig unnötige Unsicherheiten machten das Spiel in seinen unschönen und lieber ungenannten Details unerwartet knapp, irgendwie war der Sieg aber nichtsdestotrotz nie so richtig in Gefahr. Scheinbar können wir also auch mies ganz gut sein und so hatte das Spiel zwar ein wenig ansprechendes Äußeres, aber 3 Punkte sind 3 Punkte, also eine ziemlich gute Bilanz.

Der darauffolgende Heimspieltag war dann leider auch nur der ähnlich hässliche kleine Bruder seines Vorgängers. Die empfangenen und in der Hinrunde trotz knappem Ballverhältnis souverän besiegten Beiertheimer förderten unsere auf hohem Niveau ausgespielte Leistungsschitzophrenie ganz gut zu Tage und irgendwie wurde es gleich wieder wackelig. Der erste Satz ging etwas daneben, der zweite sah dann schon besser aus und ging dann leider etwas knapp (23:25) zu Ende, zeigte aber, dass wir dann doch reingekommen sind. Entsprechend holten wir uns dann schön symmetrisch (25:23) den dritten Satz. Am Ende war es dann aber doch einfach nicht so unser Tag und der vierte Satz ging zusammen mit der Aussicht auf Punkte aus diesem Spiel verloren. Aber durch die Herausforderung war es trotzdem ein schönes Spiel.
Weniger dann leider wieder das zweite Spiel des Tages gegen Bretten, was (lieber kurz gefasst) ein Echo des vorherigen Spieltags und damit die Version 2.0 von dem Spiel in Bühl war. Ähnliche Eleganz, gleicher Erfolgsfaktor, 3 willkommene Punkte, gute Bilanz.
Damit sind wir jetzt erstmal auf den dritten Platz in der Tabelle gerutscht, aber den beiden drüber ziemlich dicht auf den Fersen. Alles in allem also kein schlechter Start in die Rückrunde - und schöner kann es nur werden!
VSG - 3:1 - TV Bühl
VSG - 1:3 - SV-KA Beiertheim 3
VSG - 3:1 - TV Bretten