Login

Dass Sonntag früh nicht so unsere Uhrzeit ist, wissen wir ja schon. Um ein verspätetes Erwachen oder auch den verschlafenen Anfang vorzubeugen, trafen wir uns zu einer wirklich sehr frühen Uhrzeit, um uns in der Halle zu akklimatisieren. Trotz passabler Dance-Mukke war die Halle anscheinend mit grünem Kyptonit ausgelegt, denn richtig warm sollte es nicht werden, geschweige denn konnten wir unsere Superkräfte benutzen:

Der Start und Verlauf des ersten Satzes wurde so zu einem für uns typischen wir-sind-noch-nicht-richtig-wach-Ergebnis, das wir eigentlich unbedingt vermeiden wollten. Schwächen in der Annahme, zu wenig Druck im Angriff und Aufschlag führten schnell zu einem Punkterückstand, den wir mit unseren eingefrorenen Kräften nicht mehr aufholen konnten.

Auch in Satz zwei wurde es weder wärmer, noch unser Spiel besser. Sinsheim konnte mit schnellen Pässen sein Spiel aufbauen und durch häufige Wechsel aus seinem 12köpfigen Kader drei Angreifer am Netz positionieren. Wir zeigten dagegen ungewohnte Schwächen im Block und in der Abwehr und auch Dankebälle konnten nicht mit Präzision verwertet werden.

Aber Superhelden wären nicht Superhelden, wenn sie sich nicht in letzter Sekunde aus misslichen Lagen befreien könnten. Und so ließen wir in Satz 3 mal kurz durchblicken, dass unsere Superwaffen eigentlich hervorragend funktionieren – und wir Vertrauen in unsere Fähigkeiten haben. Dass wir bei Punkteständen von 20:24 nicht die Nerven verlieren und auch nicht bei einem Stand von 1:2 in Sätzen. (hier Happy End einfügen). Allerdings taten wir uns in Satz 4 wieder schwer und konnten nicht an der Leistung des dritten Satzes anknüpfen. Aber wie ein weiser Mensch einmal sagte; man kann nicht immer gewinnen.

Für die VSG gespielt haben:
Außen: Julia, Lisa, Irina
Mitte: Lari, Verena
Libera: Selin
Diagonal: Tamy
Zuspiel: Karen
Coach: Daniel
Co-Coach: Patrick