Login

Während für alle anderen Spieler die Saison herum war und die verdiente Trainingspause begann, konnte man uns Damenplus samt Trainer plötzlich 2x die Woche in der Halle trainieren sehen. Hochmotiviert übernahmen wir auch gerne mal 2 Hallenteile, anstatt wie die anderen Jahre ab Anfang April am Montagabend die Beachfelder zu beschlagnahmen. Was war passiert?
Wie bereits im März berichtet, hatten wir uns zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für die Deutschen Seniorenmeisterschaften Ü37 am Pfingstwochenende qualifiziert, es wurden also kurzer Hand der ein oder andere Urlaub und ein Umzug verschoben, der Ehrgeiz war bei Spielern und Trainer geweckt.
Der eigene Schwachpunkt die Annahme war leider auch bekannt, also sprach der Trainer die Bitte aus „Beachen bitte sein lassen“ und stattdessen ging es in die Halle. Fiel bei dem Wetter und super Training, Petrus und Michel sei Dank, auch gar nicht schwer. Sehr diszipliniert wurde nochmal an allen Elementen gearbeitet teils auch alte Stärken wieder ausgegraben und nochmal Spielpraxis in Trainingsspielen gegen den SVK Beiertheim und unsere Damen gesammelt. Danke für die tolle Unterstützung! Gut vorbereitet und bestens gelaunt machten wir uns auf den Weg um Minden (oder doch Berlin?) zu finden.
Ausgeschlafen, gespannt und voller Vorfreude mit neuen Trikots (Danke an „klammer-zeh“) ausgestattet, starteten wir am Samstagmorgen ins Turnier. Als 1. Gegner wartete der 9x (jetzt 10x)- malige Deutsche Meister TV Fischbek auf uns, wir kämpften tapfer, doch müssen fairer Weise zu geben, wir hatte zu keine Chance auf den Sieg, genauso wenig wie alle anderen Teams. Hervorragende Leistung Fischbek! Gegen den TuS Mondorf konnten wir schon besser mithalten, aber auch dieses Spiel mussten wir klar abgeben. Im letzten Spiel des Tages gegen die SF B/G Marburg sollten ein Sieg her und hier hätten wir auch eine Chance gehabt, wenn sich nicht unnötige Eigenfehler eingeschlichen hätten. Wir beendet den Tag also mit tollen, neuen Spielererfahrung und viel Spaß als Gruppenletzter. Trotzdem gut gelaunt, ging es frisch gestärkt zur Players Party, denn dafür hatten wir natürlich noch Energie. 😊
Am frühen Sonntagmorgen brach dann kurz Hektik aus, wir stellten fest, dass wir doch das 1. und nicht das 2. Spiel hatten, doch auch das konnte uns nun nicht mehr stoppen. Mit einer super Atmosphäre in der Halle starteten wir hochmotiviert und konzentriert ins Spiel gegen den TSV Neuenkirchen a. B. und holten uns in einem tollen Spiel den verdienten Sieg zum Abschluss und eins ist jetzt schon klar, nächstes Jahr wollen wir wieder zur DM und dann geht es wirklich nach Berlin.

Sprachlosigkeit herrschte am Do 28.02. ausnahmsweise in unserer WhatApp-Gruppe "Damenplus". Was war passiert???

In der Nacht zu vor hatten die Damen des TS Bischofsheim leider verletztungsbedingt (Gute Besserung!) die Quali für die Deutsche Meisterschaft am So 10.03. absagen müssen und damit haben sich unsere Damen erstmals für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft Ü37 am Pfingstwochenende in Minden qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!

Die Saison geht in die heiße Phase und schon steht das nächste große Heimspielwochenende in der Albgauhalle an!

Den Startschuss geben am 16.02. um 13 Uhr die Damen 2 & 3 für beide Teams benötigen noch ein paar Punkte für den Klassenerhalt. Die Gegner der Damen 2 sind SG Ketsch-Brühl und SV Sinsheim 2. Damen 3 spielt gegen TV Brötzingen und TV Bretten 2.

Gleich im Anschluss um 19.30 Uhr geht es dann mit der Damen 1 gegen den VfB Mosbach-Waldstadt weiter.

Nach einer kurzen Nachtruhe wird dann am Sonntag ab 11 Uhr bereits wieder auf 2 Feldern aufgeschlagen, dieses mal richtet unsere Damen+ die Regionalmeisterschaften der Ü37 Damen aus und haben den VC Offenburg, TSV Schmiden und TSV G.A. Stuttgart zu Gast.

Alle Teams würden sich natürlich über zahlreiche Zuschauer und lautstarke Unterstützung freuen.

 

 

Bevor wir diese Frage beantworten, fangen wir doch mal von vorne an. :-)

Alles begann wie jedes Jahr, wir hatten uns als einziges Ü37-Team des Nordbadischen Volleyball Verband mit Barvour (Schade, das sich im Verband keine Gegner für uns finden!) für die Regionalmeisterschaften qualifiziert und durften diese dieses Jahr sogar in der Albgauhalle ausrichten. Trotz ein paar kurzfristiger Krankheitsausfälle trafen sich somit 10 teils noch ein wenig müde, aber gut gelaunte Spielerinnen bei strahlendem Sonnenschein am Sonntagmorgen den 17.02. um 9 Uhr zum Aufbau in der Halle. Ein kleines Kinderparadies war auch schnell geschaffen, es konnte also losgehen. 

Der TSV Schmiden hatte am Tag zuvor noch abgesagt, somit hatten wir nur den TSV G.A. Stuttgart und VC Offenburg zu Gast. Schnell hatte man sich auf eine Spielreihenfolge geeinigt und auch die Tücken der schönen, neuen digitalen Welt überwunden, die Spiele konnten also beginnen.

Wir durften uns erst noch eine Runde ausruhen, doch das Spiel Stuttgart gegen Offenburg entschied Stuttgart nach nur 40 min klar für sich.

Nun mussten wir also gegen Stuttgart ran und wir verschliefen den 1. Satz dieses Mal definitiv nicht, wenn wir ihn auch mit 22:25 Punkten nicht für uns entscheiden konnten. Hochmotiviert starteten wir in den 2. Satz da sollte doch mehr drin sein, oder? Naja, vielleicht auch nicht, den Rest des Satzes vergessen wir lieber und gratulieren Stuttgart zur direkten Qualifiktion für die Deutsche Meisterschaft.

Nun ging es im Spiel gegen Offenburg also um den 2. Platz, machbar oder? Naja, als erstes stellten uns die Tücken der digitalen Welt nochmal vor eine harte Nervenprobe. Aber dann konnte es endlich losgehen und auch dieses Mal starteten wir gut ins Spiel und konnten den 1.Satz schließlich knapp mit 25:23 Punkten für uns entscheiden. Doch an diesem Tag war der 2. Satz einfach nicht unser und wir vergessen den auch dieses Mal lieber und gehen direkt in den Tiebreak. Nun entstand wieder ein reges und bis zum Seitenwechsel ausgeglichenes Spiel mit tollen Aktionen. Doch dann holte Ivana nochmal den Hammer raus und wir konnten uns mit 15:10 Punkten den verdienten Sieg holen. Nach der ersten Freude, stellte sich allerdings schnell alle eine Frage: UND NUN???

Ja, was nun? Als 2. der Regionalmeisterschaft haben wir uns für die Quali zur DM qualifiziert und wenn wir die Quali spielen und womöglich gewinnen, dann müssen wir am Pfingstwochenende bei der DM in Minden starten. Damit ergaben sich ein Haufen Fragen, die es bis Mitte dieser Woche zuklären galt. Wer ist unser Gegner in der Quali, wann ist der Termin für die Quali, bekommen wir überhaupt für beide Termine genügend Spieler zusammen, ... nach nur 62 WhatApp-Nachrichten (ich habe sie gezählt!!!) steht die Entscheidung fest.

So eine Chance bekommen wir so schnell nicht wieder und am Sonntag den 10.03. spielen wir gegen den TS Bischofsheim in der Albgauhalle in Ettlingen um die Qualifizierung zur Deutschen Meisterschaft. Über lautstarke Unterstützung für dieses Vorhaben würden wir uns natürlich freuen.

Einen großen Dank nochmal an unser neutrales Schiedsgericht Ferenc, Tina, Klara & Elly, sowie an unseren Coach Katja und Trainer Michel ohne euch hätten wir das nicht geschafft.

 

Immer getreu dem Motto, wer zu lange rastet, der rostet, ließ uns Michel auch in diesem Jahr am Drei-Königsturnier für Bezirks-/ Landesligamannschaften in Beiertheim teilnehmen. Somit fanden sich 8 Spielerinnen mit teils schon etwas quietschenden Gelenken zwischen einem Haufen "Junger Hüpfer" in der Wildparkhalle ein. Gespielt wurde auf 50 min maximal 2 Sätze.

Wenn wir auch erst einmal unsere Gelenke etwas entrosten und Gehirne etwas entkalken mussten (Wie müssen wir nochmal laufen?), so konnten wir doch unsere Gegner in den ersten beiden Spielen schwindelig spielen. Nun wollten wir natürlich den Gruppensieg, dafür musste aber mindestens ein Unentschieden ausgerechnet gegen Michels jungen Beiertheimerinnen her. Den ersten Satz erwähnen wir aus unserer Sicht mal lieber nicht, nun musste also ein Sieg im 2. Satz her! Es entwickelte sich ein sehr sehenswertes und spannendes Spiel, bei dem nichts mehr von quietschenden Gelenken zu sehen war, siegte schließlich die Erfahrung knapp mit 25: 23 Punkten und Michel konnte auf seine jungen und alten Hüpfer stolz seinen. Wir durfte also drei Stunden später ins Finale starten (ja, bis dahin konnte man bereits wieder ein wenig Flugrost oder den ersten Muskelkater ansetzen ;-)) und zeigten auch dort kein schlechtes Spiel, konnten dieses Mal aber am Ende nicht noch eine Schippe drauflegen und müssten uns erschöpft, aber glücklich mit den 2. Platz zufrieden geben.

Danke Michel für diesen schönen Start ins Jahr!