Im Showdown zur Vizemeisterschaft
VSG Ettlingen/Rüppurr- BSP Stuttgart 1:3 (23:25, 25:16, 25:27, 22:25)
VSG Ettlingen/Rüppurr- SV Fellbach 3:1 (25:18, 25:22, 21:25, 25:21)
VSG Ettlingen/Rüppurr-FV Tübinger Modell 3:1 (23:25, 23:25, 25:14, 23:25)
VSG erkämpft sich nach einer Berg- und Talfahrt zum Saisonende die Chance auf einen Platz in der Dritten Liga
Die Schlussphase der Saison hatte es für die Damen 1 noch einmal in sich. Innerhalb von sieben Tagen standen drei Spiele auf dem Programm. Auch wenn bereits absehbar war, dass es für die Meisterschaft nicht mehr reichen kann, so war Tabellenplatz 2 immer noch erreichbar und somit das gesetzte Ziel ganz klar, noch einmal alles herauszuholen.
Los ging es mit dem finalen Dreiklang am Samstag, den 21. März 2026, gegen den BSP Stuttgart. Die Motivation war groß, der Spielverlauf in vielen Phasen denkbar knapp. Das stärkere Durchsetzungsvermögen behielten an diesem Abend die Gäste aus Stuttgart. Mit 1:3 (23:25, 25:16, 25:27, 22:25) musste sich die VSG geschlagen geben.
Spiel Nr. 1 der Abschlussserie brachte somit schon einmal keine Punkte mit sich, verloren war die Aussicht auf die Vizemeisterschaft damit jedoch noch nicht. Gleich am nächsten Nachmittag (Sonntag, 22. März 2026) begrüßte die Mannschaft die nächsten Gäste in der Albgauhalle. Gegen den SV Fellbach musste man sich im Dezember knapp geschlagen geben. Dies war also der optimale Moment für eine Revanche. Gesagt, getan. Mit wesentlich mehr Konstanz als am Vorabend lautete das Ergebnis zwar genau wie am Vortag, diesmal aber mit den drei Punkten auf Seiten der VSG (25:18, 25:22, 21:25, 25:21).
Mit diesem Sieg stand fest, dass es im letzten Spiel der Saison in Tübingen zum absoluten Showdown im Kampf um die Vizemeisterschaft kommen würde. Ein Blick auf die Tabelle kurz vor Spielbeginn am 28. März 2026 zeigte ganz klar: Die VSG brauchte drei Punkte, um die Gastgeberinnen aus Tübingen noch zu überholen, denn genau zwei Punkte trennten die beiden Mannschaften noch.
Vor einer komplett gefüllten Tribüne mit zahlreichen lautstarken Fans auf beiden Seiten wurde das Spiel seinen Erwartungen gerecht. Beide Teams bestätigten noch einmal, dass sie die Saison nicht zu unrecht im oberen Tabellendrittel abschließen würden. 23:25, 23:25, 25:14, 23:25 lautete das Ergebnis – aus Sicht der Gastgeberinnen. Fast zwei Stunden nach dem ersten Aufschlag stand fest: Die Mission der VSG, diese Saison mit klaren Höhen und Tiefen zum Ende hin trotzdem noch erfolgreich abzuschließen, war geglückt.
Als Vizemeisterinnen beenden die Damen 1 die Saison 2025/2026 in der Regionalliga. Um herauszufinden, in welcher Liga es in der nächsten Saison weitergeht, braucht es nun noch ein klein wenig Geduld. Klar ist bisher, dass es keine Relegation geben wird. Ein potentiell frei werdender Platz in der Dritten Liga würde aber direkt an die VSG gehen. Es bleibt also noch ein bisschen spannend, wie sich die oberen Ligen nach Saisonende formieren werden.
MVPs in den letzten Spielen wurden Ema Tripkovic, Emilia Schneikart und Hannah Elsenhans.
Ein großes Dankeschön geht zum Abschluss noch an alle, die uns über die ganze Saison hinweg unterstützt haben – als Fans, selbst bei den abgelegensten Auswärtsspielen, als helfende Hände bei den Heimspiel oder als sonstige Unterstützung in allen Belangen! Vielen herzlichen Dank!

