Erstes Heimspiel und erster Sieg in der 3. Liga

Veröffentlicht von Ema am

VSG Ettlingen/Rüppurr- TV GA Stuttgart 3:2 (21:25, 15:25, 25:16, 25:22, 15:9)

Die Damen 1 der VSG Ettlingen/Rüppurr haben ihr erstes Heimspiel der Saison gegen den TV GA Stuttgart nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 gewonnen und damit vor heimischem Publikum eine starke Aufholjagd gezeigt und ihre ersten Punkte in der Dritten Liga gesammelt.

Nach nervösen Beginn im ersten Satz mit vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten nahm das Spiel langsam Fahrt auf. Im Gleichschritt ging es bis zum 9:9. Stuttgart erspielte sich durch starke Blockarbeit nach und nach einen kleinen Vorsprung. Die VSG gab alles, konnte den Rückstand bis zum Satzende jedoch nicht mehr verringern und verlor diesen mit 25:21.

Gleiches Bild in Satz zwei – bis zum 5:7 war man noch in Schlagdistanz. Doch dann der totale Bruch. Stuttgart war in allen Elementen besser, spielte jeden Ball konsequent zu Ende und zog auf 20:8 davon. Ein Doppelwechsel auf Ettlinger Seite, brachte noch mal Schwung. Das Aufbäumen kam für diesen Satz aber zu spät und Stuttgart brachte auch diesen Satz mit 25:15 souverän nach Hause.

Jeder in der Halle dachte jetzt an ein schnelles Ende, doch auf einmal kam Rüppur in Schwung. Die VSG stellte ihre Spielweise um und überraschte Stuttgart damit. Die Annahme stand, endlich wurde auch die schnelle Mitte eingesetzt und Stuttgart hatte zunehmend Schwierigkeiten, den Block auf den Außenpositionen zu schließen. Jetzt konnte konsequent über die Außenpositionen und den Diagonalen gepunktet werden, sodass der dritte Satz mit 25:16 klar an die VSG ging.

Die Knoten waren geplatzt und im vierten Satz knüpfte das Team daran an. Spätestens jetzt kochte die Halle und es wurde eifrig getrommelt. Spektakuläre Killblocks von Marlen und Wiebke sorgten für Begeisterung auf den Rängen. Doch auch Stuttgart hielt mit einem starken Block dagegen, sodass sich ein packender Schlagabtausch entwickelte. Über 4:4,12:12 und 19:19 ging es in die Crunchtime. Ettlingen ging jedoch nicht mehr vom Gaspedal und die langen Rallyes wurden jetzt fast alle gewonnen und auch Satz vier ging mit 25:22 an die Heimmannschaft.

Im entscheidenden fünften Satz ließ die Mannschaft dann nichts mehr anbrennen. Mit starken Aufschlägen von Manu wurde die Stuttgarter Annahme unter Druck gesetzt und Wiebke zauberte auch noch ein Ass. Abschließend verwandelte Liv den Satzball zum Aufschlagass und 15:9-Satzgewinn. Damit wurde der umjubelte 3:2-Heimsieg perfekt.

Auf Stuttgarter Seite wurde die Diagonalangreiferin Anna Metzger zum MVP gewählt, die mit ihren Topspinnaufschlägen und harten Angriffen die Ettlinger Annahme und Abwehr immer wieder geärgert hat. Auf VSG-Seite gewann Liv die Gold-MVP-Medaille, welche sie sich mit ihrer Abwehrarbeit, ihren Powerangriffen und ihrer positiven Stimmung auch in stressigen Phasen redlich verdient hat.

Die Damen 1 danken allen Fans, die in der Halle und im Livestream die Mannschaft unterstützt und zu diesem Sieg getragen haben! Das erste Heimspiel war damit ein voller Erfolg und wir freuen uns darauf auch nächstes Mal, am Samstag 24.10. um 19 Uhr gegen den TV Villingen, die Albgauhalle zu füllen und alle mit Hotdogs und anderen Leckereien zu umsorgen.

Weil fünf Sätze noch nicht genug Volleyball für ein Wochenende sind, fuhren die Damen 1 am Sonntag noch zum Regionalpokal nach Villingen. Im Halbfinale gegen den TV Villingen musste im ersten Satz erstmal die Energie wiedergefunden werden und sich auf die Abwehr der Villingerinnen eingestellt werden. Im zweiten Satz konnte sich das Team durch eine längere Pause wegen technischen Problem nochmal ausruhen und dann richtig durchziehen. Die VSG fand in ihr Spiel und holte sich den 3:1 Sieg (22:25, 13:25, 19:25, 16:25).

Im Finale stand das Team den Barock Volleys aus Ludwigsburg gegenüber. Nach zwei umkämpften und ausgeglichene Sätze, wovon der erste an Ludwigsburg und der zweite an die VSG ging, hat man dann ab dem 3. Satz gemerkt, dass den Ettlingerinnen schon 11 Sätze in den Knochen stecken. Die Ludwigsburger mit ihren starken Angreiferinnen auf den Außenpositionen holten sich verdient den Sieg (23:25, 25:21, 15:25, 17:25). Im normalen Ligabetrieb warten noch zwei Chancen auf eine Revanche – dann wieder mit vollständigem Kader und frischen Beinen.